Sprecher der Wirtschaftsjunioren Neuwied in Podiumsdiskussion mit Ministerin Malu Dreyer

Anlässlich der Eröffnung der Wirtschaftswoche Wittlich fand vor zahlreichen Unternehmern und Vertretern aus Politik und der Verwaltung eine Podiumsdiskussion zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ statt.

Unter der Moderation von Patricia Küll vom SWR diskutierten u. a. neben Ministerin Malu Dreyer und Dr. Dirk Seifert vom Mainzer Wirtschaftsministerium auch der Sprecher der Wirtschaftsjunioren Neuwied Tim Ohnemüller über Wege und Möglichkeiten Familie und Beruf „unter einen Hut“ zu bringen.

Die Ministerin ermunterte Unternehmen, sich bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu engagieren, da dies letztlich auch den Firmen zugute komme.
Das belegen auch Studien, die zeigen, dass familienfreundliche Betriebe eine 17 Prozent höhere Produktivität und 13 Prozent weniger Fehlzeiten als vergleichbare Unternehmen zu verzeichnen haben.

Die Wirtschaftsjunioren Neuwied unterstützten das Engagement des Ministeriums.

Tim Ohnemüller führte aus, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die langfristige Bindung qualifizierter Arbeitnehmer in den Betrieben von entscheidender Bedeutung sei.
Dies gelte umso mehr für Unternehmen, die im globalen Wettbewerb stehen. Jedoch warnte Ohnemüller davor, Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausschließlich mit den Mitteln des Arbeit – und Sozialrechts, z. B. durch Teilzeitansprüche, durchzusetzen.

Ministerin Dreyer stimmte dem Sprecher der Neuwieder Wirtschaftjunioren zu und machte deutlich, dass die Kommunikation zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in dieser Frage von entscheidender Bedeutung sei.



RZ 12.10.2009


(C) 2011 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken